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Raubgräber

Als "Raubgräber" wird umgangssprachlich jemand bezeichnet, der archäologische Funde ohne Dokumentation aus dem Boden holt  und dabei vorsätzlich keine Genehmigung beantragt hat um sich den Auflagen und der Kontrolle zu entziehen. Häufig geht diesen Raubgrabungen der Einsatz einer Metallsonde voraus.

 

Warum gibt es so viele Raubgräber?

Das Problem ist, dass der Raubgräber das wissenschaftliche und/oder gesellschaftliche Interesse an möglichen Funden/Befunden hinter persönliche Habgier stellt. Wir sprechen hier bewusst von Habgier, auch wenn sich manch ein Raubgräber eher als ein ambitionierter Sammler sehen mag, da die Gesetzeslage im Denkmalschutzgesetz NRW unserer Meinung nach äußerst fair geregelt ist. Wer nämlich eine nach § 13 DSchG NRW ausgestellte Grabungserlaubnis besitzt und sich an die Auflagen hält, wird erleben, dass Archäologie und Sondengänger problemlos miteinander arbeiten und kooperieren können. Zwar kann das Land den Fund einbehalten, was für den Entdecker ggf. ärgerlich sein mag, muss diesen aber, sofern er nicht ehrenamtlich tätig ist, bei ordnungsgemäßer Meldung / Ablieferung mit Geld entschädigen (Mehr zum Thema Schatzregal hier: Eigentumsrechte).

Es gibt auch weitere häufige Motive für Raubgräberei, wie z.B. die Hehlerei.

Viele weitere und ausführliche Informationen und Beispiele von Raubgräberei finden Sie auch hier auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Raubgrabung 

 

Unser Problem mit Raubgräbern

Das Thema Raubgräberei beschäftigt uns nicht nur weil wir uns der Archäologie, bzw. Wissenschaft verschrieben haben, sondern auch weil über Raubgräberei immer mehr in den Medien berichtet wird. Das finden wir grundsätzlich gut, da hierdurch mehr Aufmerksamkeit erreicht wird. Das macht es Raubgräbern schwieriger unentdeckt zu bleiben, da immer mehr Menschen, die vorher womöglich geglaubt haben, dass hierin kein Problem bestünde, mittlerweile wissen, dass Raubgräberei verboten ist. Leider wissen aber auch wenige davon, dass eine Genehmigung unter Auflagen möglich ist und es daher ebenso seriöse Sondengänger oder sogar ehrenamtliche Mitarbeiter für Ämter der Bodendenkmalpflege gibt. Darüber wird eher nur selten in den Medien berichtet. Uns macht es daher die Kontaktaufnahme zu Grundstücksinhabern und -pächtern schwer, ebenso wie die Kooperation mit diversen Ämtern, da selbst hier das Thema "Sondengänger" zumeist gar nicht oder nur kaum vorkommt oder oft nur mit negativen Erfahrungen verknüpft ist.

Dies ist u.a. auch der Grund dafür warum wir diese Webseite erstellt haben. So können wir allen Beteiligten viele Informationen über unsere Arbeit liefern und zeigen, dass es eben nicht nur Raubgräber sondern auch das Gegenteil gibt.

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