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Bewertungen zu bergische-historiker.de

Blog

Hier finden Sie Tipps, spannende Geschichten aus unserer Gruppe, Berichte und vieles mehr rund um das Thema Archäologie & Sondengang.

Viel Spaß beim Lesen!

Betreten des Grabungsgeländes für Kinder erlaubt

Wir finden: Archäologie kann ein wertvoller Bestandteil des Geschichtsunterrichtes in Schulen sein. Wie aber vermittelt man Kindern Archäologie? Ab wann fängt man am besten damit an? Und kann man bereits im Kindesalter dafür sorgen, dass auch später Archäologie als eine wichtige Wissenschaft anerkannt wird und eben nicht nur "Abenteuer & Schatzsuche" bedeutet? "Viele Interessen, denen wir als Jugendliche und später Erwachsene nachgehen, bzw. Meinungen, die wir zu einer Sache entwickeln, gehen unterbewusst schon auf (früh-)kindliche Prägungen zurück.", weiß Archäologin Carmen Dietz-Rödel (M.A.) und war so nett uns von ihren Erfahrungen zu berichten und ein paar Fragen zu beantworten. Hierfür ein großes Dankeschön unsererseits!

Sondengänger

Das Heritage Journal veröffentlichte am 09.07.2016 einen Artikel mit dem kritischen Titel "Now the British Museum insults every archaeologist and heritage professional?" (zu deutsch: "Nun beleidigt das British Museum jeden professionellen Archäologen und Kulturerbe-Profi?"). Hintergrund der Kritik ist eine Presseerklärung des British Museum zum Jahresrückblick 2015/2016. In dieser wird das Sondengehen ebenfalls als Archäologie bezeichnet, jedoch gab es hierfür keinen Beifall. Das Heritage Journal hat daraufhin die Frage behandelt, ob Sondengänger Archäologen seien. Hierzu ein kurzes Statement unsererseits.

Dr. Jennifer Morscheiser-Niebergall war sechs Jahre für die Betreuung von Sondengängern in der Außenstelle Overath des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland zuständig. Sie war damit auch, seit unserem Bestehen, unsere zuständige Archäologin. Nun verlässt sie den LVR und übernimmt ab August 2016 die Museumsleitung des Museums Burg Linn sowie die Stadtarchäologie in Krefeld. Wir bedauern den Verlust unserer "Chefin", als diese wir sie häufig bezeichneten, freuen uns aber ebenso mit ihr über die neuen Perspektiven.

Tübingen 2015: Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. hat eingeladen. Eine Versammlung von Fachexperten, Citizen Scientists und Interessierten debattiert zur Fragestellung "Schafft sich die Öffentlichkeit eine andere Archäologie?". Innerhalb von drei Tagen werden die "Tübinger Thesen" entwickelt. Sie legen einen stärkeren Fokus auf Bürgerbeteiligung und sollen als Leitlinien für die archäologische Zukunft dienen. Bisher bauen jedoch wenig öffentliche Institutionen diese Thesen gezielt in ihre Konzepte ein. Einen wirklichen Anfang macht "Anarchäologie".

Hobby-Arzt

Der Begriff "Hobby-Archäologe" wird von den Medien häufig in Zusammenhang mit Berichten über Sondengängern gebraucht und von jenen mit akademischem Hintergrund in archäologischen Fachgebieten, die sich ebenso selbst als "Archäologen" bezeichnen, meistens sehr kritisch betrachtet. Ein herrlich "typisch deutsches" Thema, wie ich finde, sind wir doch sprachlich Meister darin Begriffe und deren Bedeutungen exakt zu definieren. Genau ein Thema nach meinem Geschmack. Willkommen in den Untiefen deutschen Sprachgebrauches.

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